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Taekwondo

Bruchtest
Bruchtest

Allgemein:
Taekwondo ist ein koreanischer Kampfsport und steht für Fuß (Tae) , Faust (Kwon) und Geistweg (Do).
Begründer ist General Choi Hong -Hi.
Choi Hong -Hi wurde am 9. November 1918 in der Gegend von Hwa Dae, im Bezirk Myong Chun der japanischen Provinz Chosen (im Gebiet des heutigen Nordkoreas) geboren.
Obwohl Taekwondo für den laienhaften Betrachter große Ähnlichkeiten mit anderen asiatischen Kampfsportarten aufweist, unterscheidet es sich in einigen wesentlichen Punkten von diesen. So ist die Taekwondo-Technik sehr auf Schnelligkeit und Dynamik ausgelegt, was nicht zuletzt durch den Wettkampf bedingt ist.

Selbstverteidigung:
Ein wesentlicher Bestandteil des Trainings ist die Selbstverteidigung, eine spezielle Art und Technik, die den Anspruch der Effektivität erhebt. Die fließenden Bewegungen erfordern weder ein spezielles Krafttraining noch eine Abhärtung der Knochen und sind dadurch für jede Altersgruppe geeignet.
Im Taekwondo-System lernt der Schüler alle wichtigen körperlichen Grundlagen der Kampfkunst, z.B. bewegen, blockieren, schlagen, treten, werfen, ausweichen, hebeln usw. Geschult werden die eigenen Körperwaffen (Faust, Fuß, Ellenbogen, Knie), als auch äußere Waffen (Stock, Messer).
Taekwondo umfasst auch die Entwicklung der Persönlichkeit. Es zeichnet sich durch Spontanität, Kreativität und Explosivität aus. Die erlernten Techniken werden reflexartig und instinktiv umgesetzt und angewendet. Jeder Schüler hat im Taekwondo die Möglichkeit, sich individuell, seinen Fähigkeiten entsprechend zu entwickeln.

Formentraining:
Das Formentraining (Korean, Hyong) besteht aus festgelegten Bewegungsabläufen, welche sämtliche Stand-, Tritt-, Schlagkombinationen beinhalten.
Mit Hilfe dieser Formen werden Kondition, Kraft, Konzentration und Beweglichkeit geschult.

Kinder-Taekwondo:
Kinder-Taekwondo zielt darauf ab, den Kindern in spielerischer Form, Basiskenntnisse dieser Sportart zu vermitteln. Zum Training gehören deshalb u.a. gymnastische Aufwärmübungen sowie Kampftechniken, die aber schwerpunktmäßig in partnerschaftlichen Verhalten integriert werden.
Das Kinder-Kampftraining ist eine sehr gute Möglichkeit, die natürlichen Bewegungstriebe in diesem Alter in akzeptable Bahnen zu lenken.
Auch wird die Kameradschaft und die Fairness positiv beeinflusst, was sich in täglich Verhaltensweisen der Kinder widerspiegelt.
 
Lernziele:

Selbstvertrauen, Koordination, Flexibilität, Ehrgeiz, Straßensicherheit der Kinder und sinnvoller körperlicher Ausgleich.

Eltern und Kinder sind herzlich eingeladen einer Trainingsstunde beizuwohnen.

Kampftraining:
Im Kampftraining werden die Schüler auf die Teilnahme an Turnieren vorbereitet. Wer bereit ist, hart und gewissenhaft zu trainieren und zu üben, ´kann schon bald an Wettkämpfen teilnehmen und seine erlernten Kampftechniken unter Wettkampfbedingungen testen und sich dabei mit anderen im sportlichen Vergleich messen.